Tesco: „Dark Stores“- Konzept für die „letzte Meile“ in der E-Food Logistik

Wie das internationale Online Handels Magazin „Internetretailing.net“ berichtet, ist Tesco gerade dabei sein e-Commerce-Angebot weiter auszubauen und somit das britische Lebensmittelgeschäft der Handelskette wieder profitabel zu machen. So wurde bereits in einem Bericht aus der Lebensmittelzeitung vom 24. Mai beschrieben, dass Tesco bis 2013 185 Mio. Euro in den E-Commerce (Online-Umsatz: 3,5 Mrd. Euro) investieren und den Lebensmittel-Lieferdienste weiter ausbauen.

Dazu gehören beispielsweise so genannte „Dark Stores“, Supermärkte, in denen die online bestellten Warenkörbe gepackt und an den Kunden ausgeliefert werden. Diese Märkte dienen ausschließlich dem e-Food Geschäft und sind für Kunden nicht zugänglich.

Gerade in Ballungsgebieten wie in London eignet sich diese Satellitenlösung perfekt um von zentralen Punkten aus, ohne große negativ-Effekte in der City-Logistik und auf der letzten Meile, die Kunden zu erreichen. Tesco hat bereits vier solcher Stores in der Hauptstadt eröffnet und plant zwei weitere in Crawley und Erith.
Nach Angaben des e-Commerce Chef Ken Towle sollen sich diese bereits unter den zehn absatzstärksten Filialen befinden.
In einem Bericht von „the telegraph“  ist zu entnehmen, dass CEO Philip Clarke die Eröffnungen von konventionellen „Brick and Mortar“ oder „Walk-in Stores“ zu Gunsten der  „Dark Stores“ weiter senken will.

Desweiteren sollen auch das Netz der Abholstationen weiterausgebaut werden (derzeit 45 Stores mit Abholstellen (z.B. Drive-In).  Tesco liefert in Großbritannien nahezu flächendeckend und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro im e-Food.

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